Tageskurse

Ein Thema, gut vier Stunden Zeit, zwischendurch eine Kaffeepause: In unseren Tageskursen widmen wir uns dem Geländetraining, der Skala der Ausbildung oder der Gesundheit unserer Pferde.

Preis pro Person: 80,00 Euro

Darin enthalten sind mindestens vier Stunden Unterricht, Kaffee, Tee, Kekse und benötigtes Unterrichtsmaterial (z.B. Verbandszeug im Gesundheitskurs)

Unser Themenangebot für die Tageskurse:

Longieren

"Da läuft das Pferd im Kreis um mich rum, oder?"
In diesem Kurs geht es darum, wie man sein Pferd an der Longe nicht einfach nur bewegt. sondern mit Lust und Laune gymnastiziert. Silke Reger und Laura Nettelbeck zeigen. wie man ihm die Longenarbeit schmackhaft macht und zur Vorbereitung auf das Reiten nutzen kann. Es geht um geeignetes Werkzeug (Kappzaum, Halsring…) Dehnung, Biegung. Konditionstraining und um den Spaß an gemeinsamer Bewegung.

Doppellonge

„Das ist doch dieses Getüddel mit zwei Leinen, oder?"
In dieser Einführung bringt Laura Nettelbeck Ordnung in das Durcheinander. In Theorie und Praxis geht es um die Einsatzmöglichkeiten der Doppellonge als Ergänzung zum Reiten und zur Verfeinerung der Kommunikation vom Boden aus. Dazu kommen die verschiedenen Arten der Verschnallung sowie der Longenführung. Und wer bisher denkt, für zwei Longen mindestens eine Hand zu wenig zu haben. wird sich darin erst mal bestätigt sehen. Erst mal. Denn dann lernt er auch noch Bahnfiguren und Handwechsel.
Voraussetzung ist unser Longierkurs oder Erfahrung mit unserer Art des Longierens.

Geländetraining: Auf den Spuren der Buschreiter - aber ganz gemütlich

Den Hügel runter, über den Wassergraben, ein Hechtsprung durch das Eulenloch .. Und das alles im vollen Galopp? Nicht ganz! Bei unserem Geländetraining zeigt Sascha Ballerstädt Schülern, die mit unserer Reitweise bereits vertraut sind, wie sie ihrem Pferd auch zwischen Bodenwellen und natürlichen Sprüngen Sicherheit geben können. Auf unserer hofeigenen kleinen Geländestrecke geht es, in der für jedes Pferd-/Reiter-Paar passenden Gangart, über sanfte Hügel und kleine Hindernisse. Mal in der Abteilung, mal allein, aber immer im Team, in freundschaftlicher Verbundenheit mit dem Pferd. Alles kann, nicht‘s muss!
Und wer Lust hat, erprobt das Gelernte zum Abschluss bei einem kleinen Ausritt in den Wald.

Am liebsten gut: Wie geht es meinem Pferd?

Das Fell glänzt, die Augen sind wach, das Pferd verlangt mit einem freundlichen Blubbern nach Leckerlis und ist insgesamt fröhlich-flott unterwegs - alles in Ordnung. Ihm geht's gut. Aber was ist, wenn nicht? Woran erkenne ich, dass meinem Pferd etwas fehlt? Wie diagnostiziert man beispielsweise Lahmheiten? Wie behandelt man leichtes Bauchweh? Was mache ich in Notfällen bis der Tierarzt kommt? Silke Reger ist seit rund 30 Jahren für die Gesundheit der Pferde in der Reiterpension Marlie verantwortlich. Unter ihrer Anleitung lernen die Teilnehmer, was warum unbedingt in eine Stallapotheke gehört. Sie üben Erste-Hilfe-Maßnahmen und schulen ihren Blick für den Wohlfühlfaktor der Pferde. (Übungsmaterial wie beispielsweise Verbandszeug wird gestellt).

Die Skala der Ausbildung: Darf ich bitten?

Takt ist das Herstellen kontrollierbarer Bewegungen durch das Wechselspiel von Belohnung und sanftem Druck. Anlehnung ist die Suche des Pferdes noch Orientierung und Halt an der Hand des Menschen. Versammlung ist ein ausdrucksvoller Tanz, bei dem der Reiter sein Pferd, wie der Tänzer seine Partnerin, führt. In diesem Seminar bittet Wolfgang Marlie mindestens ein Pferd aufs Parkett und zeigt seine Interpretation der Skala der Ausbildung vom Boden aus. Lassen Sie sich an die Hand nehmen und halten Sie mit Ihrer Neugier nicht hinter dem Berg: Fragen der Zuschauer sind willkommen.