Wochenkurse (Mo.-Fr.)

Wochenkurse finden von Montag bis Freitag statt, umfassen mindestens 20 Unterrichtsstunden und kosten 350 Euro/Person.
Der tägliche Unterricht verteilt sich üblicherweise auf zwei Stunden am Vor- und zwei Stunden am Nachmittag. Um in jedem Falle ein intensives Erleben und Lernen zu ermöglichen, liegt die Schülerzahl bei vier bis maximal acht Personen. Bei Über- oder Unterschreitung der Teilnehmerzahl wird das Stundenkontingent aufgestockt bzw. reduziert.

Preis pro Person: 350,00 Euro

Unsere Wochenkurs-Themen:

Geländetraining intensiv: Den Buschreitern auf der Spur - aber ganz gemütlich

Wegen des großen Interesses an unserem Tageskurs zum Geländetraining, bietet Sascha Ballerstädt dazu jetzt auch einen Intensivkurs an. An fünf Tagen dreht sich alles um ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Pferd und Reiter und darum, wie man es auch beim Erkunden unbekannten Terrains pflegt. Es geht um Sicherheit, um den praktischsten Sitz und darum, wie ich mein Pferd an scheinbar gefährlichen Mülltonen, wehenden Plastiktüten oder aus einem Graben aufflatternden Enten vorbei geleitet. Dafür werden unter anderem Elemente aus den Gelassenheitsprüfungen vom Boden und vom Sattel aus geübt. Es gibt ein bisschen Theorie und natürlich jede Menge Praxis: auf dem Platz, zwischen Hohlwegen und liegenden Baumstämmen auf unserer hofeigenen, kleinen Geländestrecke und im an unser Grundstück angrenzenden Wald. Voraussetzung für die Teilnahme ist laut Sascha „viel gute Laune und im Zweifel eine Regenjacke.“

Anfängerkurs: Der Traum vom Glück dieser Erde

Sie können tief durchatmen. Besonders in unseren Anfängerkursen gilt das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Mit viel Zeit und Ruhe zeigen wir Ihnen, wie man mit einem Pferd Freundschaft schließt. In der Gemeinschaft mit anderen Anfängern machen Sie sich auf den Weg zum Glück dieser Erde und wählen dabei Ihr persönliches Wohlfühltempo. So, dass Sie jeden Schritt mit Lust und Laune gehen können. Im geschützten Rahmen unserer Reithalle bekommen Sie Einblicke in die Psyche der Pferde, greifen erstmals zu Striegel und Hufkratzer und erleben, wie gut Sie unseren Pferden tun können. So gut, dass diese Sie geradezu in den Sattel einladen werden.

Hilfengebung: Verstehst du mich?

Woher wissen Pferde eigentlich, wie sie auf eine Hilfe reagieren sollen? Kommen sie mit dem Verständnis für Schenkeldruck und Zügelführung auf die Welt? Und wie vermittle ich ihnen meine Wünsche so, dass ich dabei geschmeidig und sicher sitzen kann? In diesem Kurs erlebt ihr wie Pferde lernen und in welchem Rahmen sie besonders neugierig auf die Kommunikation mit dem Menschen sein können. Und wenn es mit dem gegenseitigen Verständnis klappt, wird es für Zwei- und Vierbeiner geradezu gemütlich: Dann heißt es „willkommen im Pferderücken“ und geht darum, sich vom Pferd zum Platznehmen einladen zu lassen.

Anfängerkurs 50+: „Unser bisher ältester Anfänger war 67 Jahre alt“

Es ist nie zu spät, um sich den Traum vom Reiten zu erfüllen. Unser bisher ältester Anfänger war ein Herr, der mit 67 Jahren bei uns zum ersten Mal auf einem Pferd saß und sich mit ungefähr 90 Jahren für 20 Jahre „wunderbaren Reitens“ bedankte. Mit viel Zeit und Ruhe zeigen wir Ihnen, wie man mit einem Pferd Freundschaft schließt. In der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen machen Sie sich auf den Weg zum Glück dieser Erde und wählen dabei Ihr persönliches Wohlfühltempo. So, dass Sie jeden Schritt mit Lust und Laune gehen können. Im geschützten Rahmen unserer Reithalle bekommen Sie Einblicke in die Psyche der Pferde, greifen erstmals zu Striegel und Hufkratzer und erleben, wie gut Sie unseren Pferden tun können. So gut, dass diese Sie geradezu in den Sattel einladen werden.

Bodenarbeit detailverliebt: Für Pferdefreunde, die es ganz genau wissen wollen

Wie kommunizieren Pferde untereinander? Wie kann ich als Mensch in diese Kommunikation einzusteigen? Für Wolfgang Marlie ist die Bodenarbeit das, was für den Piloten der Flugsimulator ist. Er nutzt sie, um sich Pferden als vertrauenswürdig und berechenbar zu präsentieren, um ihnen Sicherheit zu geben und im Gegenzug Sicherheit von ihnen zu bekommen. Und er sagt, dass er sich heute auf kein Pferd mehr setzt, dem er nicht vorher seine Art sich auszudrücken, vom Boden aus nahe gebracht hat. Dabei werden alle Sinne der Tiere angesprochen (ja, auch die Geschmacksnerven), einzelne Hufbewegungen wie kleine Kunstwerke inszeniert, Blickrichtungen dirigiert und Signale, beispielsweise für Gangartenwechsel, geübt. Zum Ende des Kurses wird aus den vielen Minischritten ein Gesamtkunstwerk: ein Zwiegespräch, bei dem die Pferde so neugierig auf uns und unsere Wünsche sind, dass sie für Außeneinflüsse immer weniger Zeit noch Raum haben.
Eine detailverliebte Bastelwoche für Pferdefreunde, die es ganz genau wissen wollen.

Bodenarbeit und Reiten: Die Wundertüte unter unseren Kursen

Wie kommuniziert man mit einem freilaufenden Pferd? Kann man es auch ohne Halfter und Strick putzen? Und was nützen mir Erkenntnisse aus der Bodenarbeit, wenn ich im Sattel sitze? Sascha Ballerstädt und Anya Paulsen bringen Mensch und Tier in Schwung: Die Teilnehmer bewegen eins, zwei, drei oder auch ganz viele Pferde durch die Halle, dirigieren sie mit großen und mit kleinen Gesten und kommen so ins Gespräch. Alles kann, nichts muss! Jeder macht das, womit er sich wohl fühlt und zum Wohlbefinden „seines“ Pferdes beiträgt. Bei Führübungen geben zwei Teilnehmer einem Pferd gemeinsam doppelten Halt, sie longieren sich gegenseitig und/oder machen sich einzeln im Sattel auf den Weg zur Erkenntnis. Es geht darum Pferde besser zu verstehen, ihre Neugier auf den Umgang mit Menschen zu wecken und es geht um Ihre individuellen Wünsche: Zum Auftakt kann jeder Teilnehmer anmelden, was ihn besonders interessiert - oder sich einfach von der Wundertüte unter unseren Kursen überraschen lassen.

Wie von Zauberhand bewegt: Den Pferden in die Seele geschaut - intensiv

„Von den Pferden, die mich an den Rand des Wahnsinns gebracht haben, habe ich am meisten profitiert." Woran das liegt und welche Einblicke in die Seelen der Pferde Wolfgang Marlie auf seinem Weg bekommen hat, erzählt er in diesem Praxis-Kurs. Im Vergleich zum Wochenendangebot gibt es hier mehr Zeit für Experimente und zum selber Ausprobieren, vom Boden und vom Sattel aus: Wie erweise ich mich als vertrauenswürdig? Wie bringe ich Pferden eine Grundkommunikation bei und wie bleibe ich auch dann liebevoll und neugierig, wenn mich ein Pferd völlig falsch oder gar nicht versteht? Die Teilnehmer erleben, wie sie scheinbaren Problempferden aus ihrer Not heraus helfen können und warum es oft die am stärksten wirkenden Tiere sind, die den meisten Halt brauchen. Dabei darf auf Wunsch viel ausprobiert oder einfach „nur“ zugeguckt werden. Jeder so, wie er mag. Eine Woche für Pferdefreunde, die unsere Arbeit (noch intensiver) kennenlernen möchten und sich Raum und Zeit für Freundschaft am und auf dem Pferd wünschen.

Von allem das Beste: Eine Woche voller Highlights

Seine Idee, seine Umsetzung, sein Lieblingskurs. Für „Von allem das Beste“ nimmt Sascha Ballerstädts aus allen anderen Wochenkursen das jeweils Spannendste und mixt es zu einem neuen Programm zusammen: Einen Tag geht es um Bodenarbeit, dann um die Kombination aus Bodenarbeit und Reiten, es geht um den Sitz, die Hilfengebung und um einen Tag Training im Gelände. Nicht nur für Reiter, die unsere Arbeit kennenlernen möchten.