Wochenkurse (Mo.-Fr.)

Wochenkurse finden von Montag bis Freitag statt, umfassen mindestens 20 Unterrichtsstunden und kosten 430 Euro/Person.
Der Unterricht beginnt am Montag mit einer gründlichen Einführung und verteilt sich dann üblicherweise auf zwei Stunden am Vor- und zwei Stunden am Nachmittag. Um in jedem Falle ein intensives Erleben und Lernen zu ermöglichen, liegt die Schülerzahl bei vier bis maximal acht Personen. Bei Über- oder Unterschreitung der Teilnehmerzahl wird das Stundenkontingent aufgestockt bzw. reduziert.

Preis pro Person: 430,00 Euro

Unsere Wochenkurs-Themen:

Anfängerkurs: Der Traum vom Glück dieser Erde

Ihr könnt tief durchatmen. Besonders in unseren Anfängerkursen gilt das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Mit viel Zeit und Ruhe zeigen wir euch, wie man mit einem Pferd Freundschaft schließt. In der Gemeinschaft mit anderen Anfängern macht ihr euch auf den Weg zum Glück dieser Erde und wählt dabei euer persönliches Wohlfühltempo. So, dass ihr jeden Schritt mit Lust und Laune gehen könnt. Im geschützten Rahmen unserer Reithalle bekommt ihr Einblicke in die Psyche der Pferde, greift erstmals zu Striegel und Hufkratzer und erlebt, wie gut ihr unseren Pferden tun könnt. So gut, dass diese euch, wenn sich alle Beteiligten miteinander sicher fühlen, geradezu in den Sattel einladen werden.

Auf dem Weg zum Dialog: Wie sage ich es meinem Pferd?

Woher wissen Pferde eigentlich, was wir meinen, wenn wir den Schenkel anlegen, schnalzen, das Gewicht verlagern ...? In unserem Kurs „Wie sage ich es meinem Pferd“ zeigen unsere Reitlehrer zunächst mit einem Pferd, wie die Tiere lernen und in welchem Rahmen sie besonders neugierig auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen sein können. Dann geht es darum, gemeinsam zu üben, das Pferd bestmöglich zu unterstützen und ihm erst vom Boden und später vom Sattel aus zu erklären, was wir als Reiter mit Stimme, Schenkel, Zügel, Kreuz und Gerte ausdrücken möchten. Ihr fragt und die Pferde werden antworten. Seid neugierig auf das, was „euer“ Pferd euch zu sagen hat, spürt nach, wann es euch wirklich versteht und tretet in einen echten Dialog mit ihm ein.

Anfängerkurs 50+: „Unser bisher ältester Anfänger war 67 Jahre alt“

Es ist nie zu spät, um sich den Traum vom Reiten zu erfüllen. Unser bisher ältester Anfänger war ein Herr, der mit 67 Jahren bei uns zum ersten Mal auf einem Pferd saß und sich mit ungefähr 90 Jahren für 20 Jahre „wunderbaren Reitens“ bedankte. Mit viel Zeit und Ruhe zeigen wir euch, wie man mit einem Pferd Freundschaft schließt. In der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen macht ihr euch auf den Weg zum Glück dieser Erde und wählt dabei euer persönliches Wohlfühltempo. So, dass ihr jeden Schritt mit Lust und Laune gehen könnt. Im geschützten Rahmen unserer Reithalle bekommt ihr Einblicke in die Psyche der Pferde, greift erstmals zu Striegel und Hufkratzer und erlebt, wie gut ihr unseren Pferden tun könnt. So gut, dass diese euch, wenn sich alle Beteiligten miteinander sicher fühlen, geradezu in den Sattel einladen werden.

Zeit für Pferde: Sicherheit und Anregung

Im Herbst 2018 gab Wolfgang der Webside „Pferdekult“ ein Interview, in dem er gefragt wurde, was artgerechte Pferdehaltung für ihn bedeute. Antwort: Artgerechte Pferdehaltung heißt für mich, Zeit für ein Pferd zu haben, mich ihm wirklich zuzuwenden, ihm Sicherheit und Anregung gleichzeitig anzubieten.“ Zeit für Pferde haben …? Sicherheit und Anregung? Gern, aber wie denn? In unserem neuen Kurs zeigt Wolfgang, mit Unterstützung seiner Kollegen, wie Mensch und Tier eine gute Zeit miteinander haben können: Bei der Bodenarbeit, beim Spazierengehen, vielleicht beim Klettern, beim Reiten, einer schönen Massage … Und wie sagt Wolfgang weiter? „Ich möchte meinem Pferd Lust darauf machen, mit mir ins Abenteuer zu ziehen. Und wenn mir gar nichts Anderes mehr einfällt, setze ich mich zu ihm in die Box und lese die Zeitung vor.“

Bodenarbeit detailverliebt: Für Pferdefreunde, die es ganz genau wissen wollen

Wie kommunizieren Pferde untereinander? Wie kann ich als Mensch in diese Kommunikation einzusteigen? Für uns ist die Bodenarbeit das, was für den Piloten der Flugsimulator ist: Wir nutzen sie, um ums Pferden als vertrauenswürdig und berechenbar zu präsentieren, um ihnen Sicherheit zu geben und im Gegenzug Sicherheit von ihnen zu bekommen. Beispielsweise unser Chef Wolfgang Marlie sagt, dass er sich heute auf kein Pferd mehr setzt, dem er nicht vorher seine Art sich auszudrücken, vom Boden aus nahe gebracht hat. Dabei werden alle Sinne der Tiere angesprochen (ja, auch die Geschmacksnerven), einzelne Hufbewegungen wie kleine Kunstwerke inszeniert, Blickrichtungen dirigiert und Signale, beispielsweise für Gangartenwechsel, geübt. Zum Ende des Kurses wird aus den vielen Minischritten ein Gesamtkunstwerk: ein Zwiegespräch, bei dem die Pferde so neugierig auf uns und unsere Wünsche sind, dass sie für Außeneinflüsse immer weniger Zeit und Raum haben.
Eine detailverliebte Bastelwoche für Pferdefreunde, die es ganz genau wissen wollen.

Bodenarbeit und Reiten: Die Wundertüte unter unseren Kursen

Wie kommuniziert man mit einem freilaufenden Pferd? Kann man es auch ohne Halfter und Strick putzen? Und was nützen mir Erkenntnisse aus der Bodenarbeit, wenn ich im Sattel sitze? Unsere Trainerinnen bringen Mensch und Tier in Schwung: Die Teilnehmer bewegen Pferde frei durch die Halle, dirigieren sie mit großen und mit kleinen Gesten und kommen so ins Gespräch. Alles kann, nichts muss! Jeder macht das, womit er sich wohl fühlt und zum Wohlbefinden „seines“ Pferdes beiträgt. Bei Führübungen geben zwei Teilnehmer einem Pferd gemeinsam doppelten Halt, sie longieren sich gegenseitig und/oder machen sich einzeln im Sattel auf den Weg zur Erkenntnis. Es geht darum Pferde besser zu verstehen, ihre Neugier auf den Umgang mit Menschen zu wecken und es geht darum, sich von der Wundertüte unter unseren Kursen überraschen lassen.

Schnupperkurs: Ein Probierteller voller Häppchen

Diese fünf Tage sind wie ein Probierteller, auf dem wir einzelne Elemente aus unseren anderen Wochenkursen gemeinsam anbieten: Beispielsweise Bodenarbeit und deren Verbindung mit dem Reiten, Hilfengebung, Sitz und worum geht es beispielsweise beim Reiten im Gelände… Unter Anleitung unserer Trainerin Julia schnuppert ihr in die Themenfelder, die uns besonders beschäftigen hinein und bekommt erste Anregungen, ggf. auch für eure weitere Arbeit zuhause. Julias Schnupperkurs ist ein Angebot für Reiter, die unsere Arbeit (noch besser) kennenlernen, die ein Häppchen hier von und ein Häppchen davon probieren möchten.

Wie von Zauberhand bewegt: Den Pferden in die Seele geschaut

„Von den Pferden, die mich an den Rand des Wahnsinns gebracht haben, habe ich am meisten profitiert." Woran das liegt und welche Einblicke in die Seelen der Pferde Wolfgang Marlie auf seinem Weg bekommen hat, erzählt er in diesem Praxis-Kurs. Im Vergleich zum Wochenendangebot gibt es hier mehr Zeit für Experimente und zum selber Ausprobieren, vom Boden und vom Sattel aus: Wie erweise ich mich als vertrauenswürdig? Wie bringe ich Pferden eine Grundkommunikation bei und wie bleibe ich auch dann liebevoll und neugierig, wenn mich ein Pferd völlig falsch oder gar nicht versteht? Die Teilnehmer erleben, wie sie scheinbaren Problempferden aus ihrer Not heraus helfen können und warum es oft die am stärksten wirkenden Tiere sind, die den meisten Halt brauchen. Dabei darf auf Wunsch viel ausprobiert oder einfach „nur“ zugeguckt werden. Jeder so, wie er mag. Eine Woche für Pferdefreunde, die unsere Arbeit (noch intensiver) kennenlernen möchten und sich Raum und Zeit für Freundschaft am und auf dem Pferd wünschen.

Alles im Schritt: Geländekurs für Anfänger

„Ich möchte reiten lernen, um mit Pferden durch die Natur zu bummeln.“ Mit diesem Wunsch kommen viele Reitanfänger zu uns und natürlich möchten wir euch dabei unterstützen, diesen Traum zu verwirklichen. Deshalb bieten wir einen neuen Kurs an, in dem sechs Einsteiger (Voraussetzung ist unser Anfängerkurs) jeweils zu zweit mit einem Pferd erste Erfahrungen zwischen Wald und Wiese sammeln und lernen können, sich gegenseitig zu unterstützen und zu führen. Los geht es im geschützten Rahmen unserer Reithalle. Von dort aus dehnt ihr euren Radius - und damit natürlich den eurer Pferde - immer weiter aus: auf den Außenplatz, über unsere kleine Geländestrecke bis auf die Reitwege des Waldes.

Voraussetzung ist, wie gesagt, dass ihr an unserem Anfängerkurs teilgenommen habt (sollte nicht länger als maximal ein Jahr her sein). Außerdem empfehlen wir festes Schuhwerk mit einem Absatz (zum Laufen und zum Reiten geeignet), Reithandschuhe und, es gibt ja kein schlechtes Wetter, vorsichtshalber eine Regenjacke.

Sitzschulung intensiv: Nehmt Platz – und bringt eine Turnmatte mit

Mit geradem Kreuz und tiefen Haken oder einfach nur bequem? Wie soll man denn nun auf einem Pferd sitzen? In diesem Kurs lädt Nina euch dazu ein, es erstmal einfach auszuprobieren und dann eure Möglichkeiten zum für Tier und Mensch rückenfreundlichen Sitzen zu verbessern: Sitzanalysen, Reitergymnastik, Bewegungstraining auf verschiedenen Pferden … Nina steckt gerade mitten in der Ausbildung zur „Reittrainerin Sitzschulung“ nach Sibylle Wiemer und hat dementsprechend jede Menge Ideen dazu, euch neben und auf dem Pferd in Schwung und Geschmeidigkeit zu bringen. Dabei erwartet euch kein Hochleistungssport, aber eine Gymnastikmatte solltet ihr bitte dabei haben.  

Winterwanderung mit Pferden

Inspiriert von den Strandspaziergängen mit einigen Pferden während des Lockdowns möchten wir den Spaß am gemeinsamen Unterwegssein mit euch teilen.  Mit unseren Schul- und/oder mit euren Privatpferden erkunden wir den Hof, den Wald vor unserem Stalltor und ggf. auch die weitere Umgebung. Mal sehen, wie weit wir kommen. Alles kann, nichts muss. Dabei überlegen wir immer wieder, wie wir den Pferden das Zusammensein mit uns, die gemeinsamen Ausflüge und vielleicht auch mal ein kleines Abenteuer schmackhaft machen können. Es geht um Abwechslung für Mensch und Tier, um das Übernehmen von Führung, das Einladen in Graspausen und das Beenden von Graspausen … Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen oder Gewaltmärsche, sondern um ein fröhliches Miteinander und den Spaß an kleinen Schritten. Wir nehmen uns den Müller zum Vorbild! Auf dass das Wandern auch des Reiters und des Pferdes Lust sei.   

Zwischen Kaminfeuer und Reithalle

Diese Kursidee stammt von Wolfgang und unseren Trainern gemeinsam: Zwischen Reithalle und Kaminfeuer oder zwischen Sattel und Sessel … das lässt sich beliebig weiter ausfantasieren. Auf jeden Fall berücksichtigen wir dabei, dass es im Winter eben nicht sommerlich warm ist: Eine unserer Trainerinnen sorgt im praktischen Unterricht in Bodenarbeit und Reiten dafür, dass ihr euch wohltemperiert fühlt. Und Wolfgang kümmert sich darum, dass eure Köpfe rauchen: er gibt euch im Stall, in der Halle oder am Kamin herzerwärmende Einblicke in das Seelenleben der Pferde. Inhaltlich immer abhängig von euren Fragen und den Themen (Kommunikation, Lernverhalten, Herdenstruktur …), die euch und unsere Schul- oder auch Gastpferde gerade umtreiben.

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