Unsere Komplizen

Unsere Komplizen

Bei der Arbeit ist es wie bei einem Banküberfall: ohne gute Komplizen wird das nichts. Damit wir zu jeder Jahres- und Saisonzeit bestens auf die Erfüllung eurer Unterrichtswünsche vorbereitet sind, haben wir neben unseren festen Mitarbeitern weitere Komplizen. Sie begleiten uns schon seit vielen Jahren, kennen unseren Hof, unsere Pferde und viele unserer Stammgäste. Sie sind die besten Komplizen, die man haben kann:

 

Laura Nettelbeck, Jahrgang 1986 und seit mehr als 25 Jahren eng mit uns verbandelt. Die studierte Erziehungs- und Sprachwissenschaftlerin ist vermutlich die Lieblingskomplizin unserer Pferde: Nach dem Studium der Pferdekommunikationswissenschaften an der Andrea-Kutsch-Akademie (dort lernte sie bei David de Wispelaere, Tjark Nagel, Robert Miller und Monty Roberts) konzentrierte sie sich auf alles, was der Gesunderhaltung der Pferde dient. Neben Praktika bei verschiedenen Trainern und immer wieder auf unserem Hof, hospitierte sie in einer Pferdeklinik und machte diverse Ausbildungen im Bereich Physiotherapie, Osteopathie, Alternative Medizin für Pferde und Sattelanpassung. Laura ist Tierheilpraktikerin, unterrichtet u. a. an der Schule für Tierheilpraktiker Schleswig-Holstein. Bei uns gibt sie mehrmals im Jahr Kurse zu Kappzaumarbeit, Longe und Doppellonge sowie Akupressur (diese Termine sind ein Highlight für unsere Schulpferde – wären sie Katzen, sie würden alle schnurren).

Getreu Wolfgangs Überzeugung dass die psychische und die physische Gesundheit nicht voneinander zu trennen sind, ist sie die Osteopathin/Physiotherapeutin unserer Schulpferde und für die Anpassung der Sättel zuständig. Gern kümmert sie sich bei Bedarf auch um unsere Gastpferde (mögl. frühzeitige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Als Lisa Felsing, Jahrgang 1987, heiratete, trug Schimmel Othello einen Frack. Sie erzählt: „Eine Freundin hatte ihn geschneidert, damit Herr Pony meinem Mann zeigen konnte, wer in dieser Familie die Hosen an hat. Schließlich habe ich Sönke erst nach Othello kennengelernt.“ Lisa (studierte Archäologin und Pferdephysiotherapeutin mit großem Reitabzeichen und Turniererfahrung) ist gern auch mal ohne Sattel und Kopfstück im Gelände unterwegs und hat sich ihren geschmeidigen Sitz nach den Geburten ihrer beiden Kinder mit Franklin-Bällen zurückerobert. Eine Erfahrung, die sie neben ihrer Arbeit beim Hersteller von Boxeneinstreu, Peer-Span, besonders gern in Sitzschulungen weitergibt.

 

Stella Barsch, Jahrgang 1993, machte nach ihrem Abitur 2013 gut ein Jahr Praktikum bei uns. Auch weil sie dabei viel Spaß am Unterrichten fand, entschied sie sich anschließend für ein Studium der Philosophie und Geschichte in Kiel. Währenddessen arbeitete sie bei unserer Pferdephysiotherapeutin Laura und unterstützte sie bei der Ausbildung von Berittpferden.  Inzwischen hat Stella ihren Master in der Tasche und auch mit ihrer Ausbildung  zur  Pferdeosteopathin und –physiotherapeutin ist sie seit Juni 2022 fertig. Neben der Arbeit für verschiedene Museen und eine Stiftung für Menschen mit Demenz verstärkt sie in Saisonzeiten unser Reitlehrerteam.  

 

Maren Bruschkat, Jahrgang 1993, ist eigentlich Schulsozialarbeiterin, unterstützt uns aber weiterhin beispielsweise während der Schulferien. Sie ritt schon als Kind bei unserer Pferdewirtschaftsmeisterin Anya und kam 2013 erstmals zu uns. Zunächst als Gast, seit 2018 als Mitglied unseres Reitlehrerteams und inzwischen auch als Pferdebesitzerin: Vor einem Jahr konnte sie ihre Summer, an der sie lange eine Reitbeteiligung hatte, übernehmen. Im Gepäck hat Maren immer mehr Scheine (Trainerassistenz, Berittführer, seit 2022 das Fahrabzeichen …) und Erfahrung als Polizistin, Kosake oder auch Schildkröte: sie reitet schon seit Jahren in unterschiedlichen Verkleidungen bei großen Schaubildern auf Messen u. ä. mit. 

 

Emily Wilk, geboren 1999, kam 2017 als Praktikantin zu uns. Im Gepäck die Empfehlungsschreiben von gleich drei mit uns befreundeten Kollegen, Erfahrungen mit Barockreiterei, aus Western- und Springställen und vor allem mit viel Spaß am unterrichten. Denn „es gibt nichts, was mich so sehr motiviert, wie glückliche Pferde und glückliche Menschen.“ Das liegt an ihren Schülern - und an Brokat, einem polnischen Halbblut, das eher wie ein Indianerpferd aussieht und 2018 in Emilys Herz galoppierte, beziehungsweise humpelte.  Er brachte so viele mentale und körperliche Baustellen mit, dass Emily sich inzwischen auch mit Clickertraining, intrinsischer Motivation, Tierpsychologie und neurowissenschaftlichen Aspekten beschäftigt.

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