Reiterhof Urlaub Pferdeflüsterer

Reiterhof Marlie

Feedback Gabriele K.:

Mein Name ist Gabriele K. und ich habe gestern in meinem Pferd gesessen – ja, IN! Die vergangene Nacht empfand ich als sehr aufregend, denn ich verbrachte sie damit zu erinnern, wie ich da so unblutig reingekommen bin, in mein Pferd.Die Reitstunde fing ganz normal an, und ich könnte beschwören, dass ich nach dem Aufsitzen noch AUF meinem Pferd gesessen habe. Dann begann der Unterricht – auch wie immer –Schritt am langen Zügel – Kippbewegungen mitmachen, der Abend sollte friedlich ausklingen. Dan eine neue Lektion – nennen wir sie frei nach Wolfgang Marlie ganz arglos Bewegungsstudien, bei denen das Pferd ganz leicht mal um die Vorhand, mal um die Hinterhand treten soll, wobei der innere Hinterfuß vermehrt unter den Schwerpunkttritt, der innere Zügel leicht, der äußere schwer und der Reiter verrück wird.

Die dann folgenden 30? 40 ? 50? Minuten kann ich leider nicht mehr rekonstruieren, denn ich war versunken in diese Übungen, die ich noch schwieriger fand, als mit dem Pferdetransporter rückwärts in eine enge Parklücke…

Dann überraschend das Ende der Stunde und die Aufforderung „noch einmal Schritt am langen Zügel“ und „fühlt es sich jetzt anders an?“

„ja! Nein! Oder? – Doch schon, es ist schwingender!“ sagte ich und dachte „da ist noch was – irgendwie…Hilfe! – ich glaube es saugt – also mein Pferd. Es saugt mich über seinen Rücken ein. Wie Treibsand. Und es fühlte sich unvergleichlich aufwühlend atemberaubend sanft wiegend, kraftvoll schmeichelnd an, so wie Achterbahnfahren ohne Schleudern, wie verliebt sein mit glücklichem Ausgang“. Aber so einen Schwachsinn sage ich natürlich nicht.

„Ja, man sieht das auch von außen“, lautet sachlich der Kommentar von kompetenter Seite, „Sie sitzen jetzt IM Pferd!“…

Da hören wir es: Der Beweis, dass ich mir diese Geschichte nicht ausgedacht habe. Sie passierte am 20.Juli zwischen 19 und 20:30 Uhr in Klingberg.

keine(r)

Aktualisiert am Freitag, 24. Juli 2009
Kategorie Feedback/ Erfahrungsberichte

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